arborette

In aaaa-ell on 19. Juni 2017 at 15:52
  • heute morgen in aller frühe nach E. gefahren … mondaymotivation at its best war eigentlich nur das schöne wetter und die aussichten auf ein kühleres büro als am heimatstandort … die raumklima dort schafft es nämlich nicht, meinen glaspalast auf ein erträgliches maß runterzukühlen …
  • gegen 10 uhr ruft mich ein mitarbeiter vom standort K. an … „ist alles ok bei ihnen?“ … ähm, ja – wieso? … ursprünglich hatte ich geplant, heute in K. zu sein und das dann in abstimmung mit der führungskraft vor ort auf freitag verlegt – und die hatte im eifer des gefechts den mitarbeitern vergessen bescheid zu sagen … kann ja mal vorkommen – und schön, dass es auffällt, dass ich nicht da bin …
  • gegen 17 uhr werde ich heute feierabend machen und mir überlegen, was ich bei dem wetter noch schönes unternehme … aber eigentlich ist es zu heiß, irgendwas zu machen … gut, dass ich mein buch dabei habe … der nächste schattige platz gehört mir …
  • morgen nachmittag fahre ich wieder nach hause … am mittwoch bin ich in der homebase … am donnerstag im wilden süden … am freitag erst in K. und von dort aus geht es dann weiter nach HH … und nächste woche mittwoch geht es von HH morgens um 5 uhr zurück nach K … kurzurlaub nennt man das eigentlich … mal sehen wie es wird …

In everyday, TC on 17. Juni 2017 at 12:44

… gestern war ich mit E.  im hofgut meines cousins … Weinfest ….wider erwarten wurde es irgendwann doch ziemlich kühl und ich fror trotz jacke … ok, ich war auch (mal wieder) unsagbar müde … aber vielleicht liegt es auch ganz einfach am alter, dass ich kurz nach 23 uhr nach hause wollte … und wenn ich ehrlich bin, ist so ein weinfest auch doof, wenn man keinen wein trinken darf …
dann hat es sich ziemlich spontan ergeben, dass „the cat“(cher in the rye) – nennen wir ihn TC – noch vorbei kam … TC und ich kennen uns schon sehr lange – trotzdem habe ich hier noch nie über ihn geschrieben … wollte es eigentlich auch niemals nie nicht tun … aber jetzt muss ich es doch irgendwie zu papier bringen bzw. irgendwie loswerden, sonst schnürt es mir noch enger die kehle zu als es das eh schon tut … als ich über den jahreswechsel so lange krank war, hatte ich die erwartungshaltung, dass er sich öfter bei mir meldet als er das getan hat, dass er mich vielleicht auch mal besuchen kommt – aber vor allem, dass er sich an unsere lose verabredung „zwischen den jahren“ halten würde … hat er aber nicht … er hat nicht mal richtig abgesagt – ok, wir hatten nicht wirklich richtig fest etwas vereinbart – aber zwischen den jahren ist auf der einen seite ein sehr dehnbarer zeitlicher begriff – auf der anderen seite grenzt es den zeitraum doch sehr genau ein … ich habe ihn irgendwann dann gefragt, ob er demnächst nochmal kommt und dann gab irgendwie ein wort das andere (blödes wh*tsapp blödes) und er hat mich dann mit einer aussage sehr verletzt – so sehr, dass ich völlig überreagiert habe – ich habe mich zu einem sehr pubertierendem verhalten hinreißen lassen – ich habe ihm an den kopf geknallt, dass ich ihn am liebsten ein ein eingebildetes a*** nennen würde und dass ich so nicht weiter machen kann – meine erwartungshaltung an der stelle war vermutlich, dass ich davon ausging, dass er sofort herkommen und mich zur rede stellen würde – ok, nicht sofort … aber irgendwann demnächst … doch er kam nicht, er rief nicht mal an – so egal war ich ihm … er setzte dem ganzen noch die krone auf indem er mir zeigte, dass er auch pubertär reagieren kann – er hat mich gesperrt, sich dann aber noch mal per sms gemeldet … ich weiß gar nicht mehr warum … vermutlich weil er dann doch sorge hatte, dass ich sein doppelleben auffliegen lasse? ich weiß es nicht … das ganze thema – vor allem mein pubertäres verhalten – nagt an mir … seit tagen, wochen, monaten … ich hatte irgendwann das bedürfnis, mich wie ein erwachsener verhalten zu wollen – sprich, ich wollte darüber reden … offen und ehrlich – ohne jedwede beschönigung … aber reden geht nur, wenn der andere auch dazu bereit ist, einen anzuhören … es brauchte knapp sechs monate bis ich zu diesem schritt bereit war – mit sicherheit wäre es einfacher gewesen, einfach alles so stehen zu lassen und so zu tun als sei nie was passiert … aber das war zu einfach … also schrieb ich ihm – eine sms, denn er hatte mich ja nach wie vor gesperrt … er antwortete nach ein paar stunden – vermutlich musste er auch erstmal nachdenken, wie er damit umgehen wollte … am nächsten tag war er fast durchgehend im auto unterwegs, eine gute gelegenheit zu reden – aber ich wollte ein persönliches treffen … to cut a long story short: wir haben telefoniert – alles was ich mir zurecht gedacht hatte, war gone with the wind … es war von der ersten sekunde an merkwürdig vertraut, ich hatte nicht das gefühl, reden zu müssen … wir verabredeten ein treffen – um zu reden … ich wollte dieses gespräch auf neutralem grund führen, er wollte es bei mir führen … ich schlug vor, dass wir uns zufällig auf dem weinfest treffen könnten … er konnte nicht versprechen, wie früh er da sein würde … und ja, ich hatte eine gewisse erwartungshaltung … aber als E. dann irgendwann heim wollte, bin ich auch gegangen – alleine auf dem weinfest ist nicht wirklich mein ding … ok, da waren einige, die ich kannte und mit denen ich mich hätte weiter unterhalten können – aber ehrlich, ich war es leid, mich ständig erklären zu müssen, warum ich momentan keinen alkohol trinken darf … ich war noch nicht lange zu hause, da meldete er sich, dass es wohl zu spät für mich werden würde – er habe kein problem mit der uhrzeit … ich auf einmal auch nicht mehr … ich wollte reden … ich wollte klarheit … ich wollte endlich alles sagen dürfen … als TC durch die tür kam, war alles wie immer – sehr vertraut … wir setzten uns in die küche und redeten … warm-up smalltalk sozusagen … wir wollten über „unser thema“ reden und wollten es doch nicht …. ich bat ihn, mir alles aus seiner sicht zu erzählen – und saß fassungslos am tisch … wie kann kommunikation nur so dermaßen verrutschen? ein hoch auf das geschriebene wort … wir haben alles wieder gerade gerückt – alles das, was ich ausgesprochen habe – zu vieles allerdings habe ich für mich behalten, habe es nicht ausgesprochen … es war nicht der richtige zeitpunkt und manchmal gibt es dinge im leben, die muss man mit sich selbst ausmachen … diese dinge auszusprechen hätte alles kaputt gemacht … alles …

so kommt es, dass mein herz hüpft und gleichzeitig zentnerschwer ist … und schlaf habe ich letzte nacht auch nicht genug bekommen … aber das ist nicht weiter schlimm …

In aaaa-ell, everyday on 16. Juni 2017 at 16:26
  • die pflanzen sind zwischenzeitlich bei mir eingezogen .. dieser megagroße kaktus, der eigentlich gar kein kaktus sondern eine sukkulenke oder wie auch immer diese teile heißen, ist, sieht toll aus … er macht sich richtig gut im schlafzimmer – der abstand zum bett ist bewusst sehr weit gewählt … was auch immer da passiert – also im bett bzw außerhalb – man kommt nicht mal annähernd in die nähe des stacheligen gesellen … denn auch wenn er kein kaktus ist – stacheln hat er trotzdem … und was für welche! … ja, er hat die stacheln schön! richtig schön
  • die ersten drei arbeitstage dieser woche waren heftig … am montag hatte ich sitzung mit ziemlich hohen herrn des hauses – also fast schon das ende der jeweiligen nahrungskette … es gibt ja verschiedene arten von nahrungsketten – diese waren bzw. sind alle sehr (wenn es nach ihnen geht: seeeeeehr) wichtig und ich bin wenn überhaupt nicht-ganz-so-wichtig … um genau zu sein, war ich nicht nur die einzige frau am tisch (womit ich null problem habe) sondern auch die einzige, die irgendwie noch kontakt zur basis, sprich zur operativen hat … die herren haben dann einen vermeintlichen kompromiss geschlossen, der so was von schräg und weit weg von der operativen und dem normalen leben ist, dass ich mit offenem mund am tisch saß und ich nicht wusste, ob ich fassungslos sein soll oder ob das alles überhaupt ernst gemeint war … das schlimme ist: die haben es alle ernst gemeint – sehr ernst … ok, mir sind irgendwann die emotionen durchgegangen und ich habe mehr oder weniger durch die blume gesagt, dass das doch „die leute ver***** ist“ woraufhin ich durch handauflegen von dmads (also er legte mir die hand irgendwo hin) sprechverbot erhalten habe … soviel also dazu … die reaktion der basis – sprich der menschen – war dann wie ich es vorausgesehen habe und ach gottchen, die herren waren alle überrascht … finde den fehler!
  • zwei tage klausurtagung gehen nicht spurlos an mir vorüber .. ich war am abend vor dem feiertag ziemlich platt und wollte früh ins bett … dort bin ich auch relativ früh angekommen, war dann aber so dermaßen überdreht, dass ich nicht vor mitternacht eingeschlafen bin
  • freie tage bekommen mir scheinbar nicht so gut – denn bei mir ist der aufräum-, ausmist- und wegwerffimmel ausgebrochen … ich musste die aktion unterbrechen – weil mir die mülltüten ausgegangen sind und alle mülltonnen bereits vollgestopft waren … also geht es am wochenende weiter
  • heute habe ich „stallwache“ .. die randzeiten werde ich allerdings per handy übernehmen – sprich, ich fahre demnächst nach hause … in der mittagspause war ich mit einer kollegin in einer netten lokalität zum essen … wir saßen draußen – auf super bequemen gartenstühlen unter groß ausladenden bäumen und aßen tapas … sooo so lecker! …
  • nachher gehts zum weinfest und ab ca 23 uhr ist die große aussprache mit T. geplant … falls er überhaupt auftaucht – das steht noch nicht so richtig fest …